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Erziehen mit Gelassenheit

...lese die Erfahrungsberichte echter Klienten

Rudi Ritzinger Coaching

Erfahrungsbericht von ELLA

…Im Januar erhielt ich den Anruf einer Mutter. Sie war ratlos und verzweifelt. Mein Kalender war voll aber mir war klar, ich muss Zeit finden, um mir die Geschichte dieser Familie anzuhören. Es klang sehr dringend, die Familie schien in großer emotionaler Not zu sein. Unser erstes Kennenlernen fand knapp zwei Wochen nach dem Telefonat statt. Die Problematik lag auf der Hand. Der Vater des Kindes hielt sich schweigend aus allem zurück. Die Mutter hatte auf die Emotionswucht des gerade in die Pubertät eingetretenen Kindes keine Antworten.

Wir starteten unser Coaching wöchentlich- einmal mit dem Kind, einmal mit der Mutter. Getrennt voneinander. Auf Wunsch gab es auch Coachings gemeinsam. Je nachdem, was gerade Thema war. Der Vater ließ sich leider nicht auf diesen Weg ein. Er tauchte übrigens auch nie in den kommenden Monaten im Coaching auf.

Die Mutter schickt mir hier freundlicherweise ihren Erfahrungsbericht nach acht monatigem Coaching. Wir arbeiten immer noch miteinander aber nicht mehr so engmaschig wie in den ersten Monaten.

„Es war so, als wäre ein Sturm durch unsere Familie hindurchgefegt, der alles durcheinander wirbelte, manches auf einen anderen Platz verschwinden ließ und manches ging einfach zu Bruch. Die Pubertät überrannte unseren Sohn förmlich. Er wurde teilweise aggressivEr prügelte sich mit anderen Jungs und fing an zu rauchen. Er verließ die Schule, wenn er keinen Bock mehr hatte. Er verweigerte seine Mitarbeit in der Schule und seine Leistung nahm rapide ab.“

Herr Ritzinger ist ein Coach, der er cool ist und mit Herz und Seele dabei, der die Sprache eines Jugendlichen versteht und spricht, ihn ernst nimmt und komplett für voll. Er hat einen wertvollen Zugang zu meinem Sohn gefunden. Mein Sohn geht gerne zu ihm und es geht ihm heute besser. Hier kann er über alles reden, hier bekommt er Hilfestellung für bestimmte Lebenssituationen, Angebote Neues zu probieren. Mein Sohn bekommt positives Feedback von jemandem, den er selbst cool findet. Mein Kind ist bestens aufgehoben, er wird verstanden und wird immer stabiler. Ich habe vollstes Vertrauen, wenn ich mein Kind zu ihm schicke. So muss es sein.“

Erfahrungsbericht von Bernhard

Bei dieser Coachingarbeit bleibt kein Stein auf dem anderen...

Bernhard aus Rosenheim wandte sich vor vier Jahren an mich. Ursprünglich wollte er mit seiner Frau den gemeinsamen Sohn vor der „Welt da draußen“ schützen.

„Damals, bevor ich meine innere Haltung durch das Coaching verändert hatte, dachte ich, dass ich eine starke Persönlichkeit hätte. Ich wollte immer alles kontrollieren können. Meistens beeinflusste ich die Menschen um mich herum so sehr, dass sie taten, was ich wollte oder ich steuerte sie so, dass sie die Lösung fanden, die mir wichtig war… Aber irgendwie fühlte ich mich zunehmend unwohl. Und auch meine Ehe war flach geworden. Wir kämpften nicht mehr für uns, und liebten einander nicht mehr. Wir hatten es einfach nicht geschafft, das Gefühl, das wir früher hatten, am Leben zu halten und immer wieder neu zu entfachen.

Ich wollte immer alles kontrollieren, weil ich meinte, dann läuft es gut- im Job, in meiner Ehe und plötzlich bekam ich unangenehmen Gegenwind. Die Mitarbeiter beschwerten sich über meine dominante Art…Der von mir versprochene Erfolg blieb aus. Und Privat dasselbe. Meine Frau zog sich von mir zurück. Nicht mal reden klappte mehr. Sie entzog sich quasi meinen Spielregeln. Und damit wurde der Abstand zwischen uns groß und gefühllos.

Dann hatte einer unserer Söhne plötzlich eine sehr schwierige Zeit in der Schule. Er tat sich sehr schwer mit den schulischen Anforderungen, seine Leistungen waren miserabel. Er wusste nicht einmal, wie er den Anweisungen zu den Tests folgen sollte, geschweige denn diese zu bestehen. Gesellschaftlich war er unreif, brachte oft die, die ihm am nächsten waren, in peinliche Situationen und lies sie schlecht dastehen. Sportlich war er klein, dünn und unkoordiniert, sodass viele über ihn lachten.

Mit diesen großen Sorgen hatten meine Frau und ich vor dem Coaching zu kämpfen. Das waren für uns tiefgehende und schmerzhafte Probleme. Und obwohl wir es hofften, ahnten wir schon, dass es keine schnellen und fixen Lösungen gab. Es ist ja nicht so wie bei einem Husten – ein paar Tage den Hustensaft nehmen und schon wird es besser. Ich war mir gar nicht klar, was hier eigentlich schiefgelaufen war. Und ich war mir auch nicht klar, was mein Part in der ganzen Unordnung war.

Meine Frau und ich hatten zu der Zeit zumindest einen Punkt der uns noch zusammenhielt – wir waren von dem Wunsch verzehrt, unserem Sohn zu helfen. Wir fühlten, dass „Erfolg “ in jedem Lebensbereich wichtig war, sodass wir es als unsere bedeutsamste Aufgabe als Eltern ansahen, ihm zu Erfolg zu verhelfen. Über unsere Einstellungen und unserem Verhalten ihm gegenüber, wollten wir ihn stärken. Wir versuchten, ihn mit positiven mentalen Techniken zum Beispiel bei Fußballspielen psychisch aufzubauen: „Komm, Sohn! Du schaffst das! Wir wissen, dass du es kannst.“ Wir feuerten ihn an und wollten zeigen „wir glauben an dich, wir sind deine Eltern und deine Fans!“ Als andere lachten, haben wir sie getadelt: „Lasst ihn in Ruhe. Hört auf zu Lachen. Er ist doch nur am Lernen und darf auch Fehler machen.“

Doch unserem Sohn ging es durch dieses Vorgehen nicht besser. Unser Sohn weinte, und seine Angst, dass er im Fußball niemals gut sein würde, wurde immer größer. Nichts, was wir taten, schien zu helfen. Wir konnten sehen, welche Auswirkungen dies auf sein Selbstwertgefühl hatte, und waren wirklich extrem besorgt. Wir haben versucht, ermutigend und hilfsbereit und positiv zu sein, aber nach wiederholtem Versagen zogen wir uns schließlich zurück und versuchten, mit der Hilfe eines Coaches, von einer anderen Ebene auf die Situation zu blicken.

Wir erfuhren beim Coaching erst mal ein wichtiges Basiswissen darüber, wie die menschliche Wahrnehmung geformt wird, wie sie funktioniert. Wir erfuhren von der „Erwartungs-Theorie“ und die sich dadurch selbst erfüllenden Prophezeiungen.

Wir lernten bestimmte Techniken, um uns selbst wirklich und wahrhaftig zu beobachten. Wir lernten zu reflektieren. Warum denke ich dies und das. Was fühle ich? Und warum? Warum tue ich das und jenes? Was wäre, wenn ich über Situation „XY“ anders denke als bisher, damit auch anders fühle und wie wäre meine Reaktion dann auf die Situation und die Menschen um mich herum? Wir lernten, wie tief eingebettet die eigene Erwartung in unsere subjektive Wahrnehmung der Welt und der Menschen gegenüber ist.

Das Coaching hat uns gelehrt, dass wir uns die Linse anschauen müssen, durch die wir die Welt sehen. Die Linse durch die wir blicken – das ist unsere Sicht, wie wir die Welt sehen und interpretieren. Und diese Linse können wir verändern. Und wir dürfen auch davon ausgehen, dass ein anderer Mensch mit einer anderen Geschichte und einer anderen Linse, anders auf bestimmte Situationen guckt als wir selber.

Ich kann morgens zum Beispiel im Auto sitzen und es ist viel Verkehr. Keiner lässt mich in eine Schlange an der Ampel einfädeln. Ich kann mich weggedrängt fühlen und auf alle schimpfen. „Klar, lässt mich wieder mal keiner rein.“

Ich kann aber auch denken, Mensch, die armen Leute – alle so im Stress heute früh und warte einfach bis ich hineingelassen werde. Das hat dann aber nichts mit mir zu tun. Erst beziehe ich das alles auf mich. „Klar das die mich wieder nicht rein lassen“. Bei der zweiten Variante – da bleibe ich ruhig und selbstbewusst und beziehe das nicht negativ auf mich, dass mich keiner in die Schlange lässt. Ich nehme die Situation einfach beobachtend zur Kenntnis, aber mehr nicht.

Das war spannend denn vorher hatte ich solche Gedanken noch nicht gedacht. Vorher bezog ich immer alles auf mich und ich wollte kontrollieren. Es gab immer nur meine Gedanken, meinen Blick auf die Sachen – fertig. Oder aber auch eine Art Ohnmacht und Wut, wenn ich nicht bekam was ich wollte. Ich hatte durch das Coaching plötzlich so ein Gefühl davon reicher zu sein als andere. Weil ich plötzlich andere Blickwinkel kennenlernte. Eine Situation hatte gleich mehrere Gesichter, mehrere Wege. Ich war plötzlich offener. Ich war nicht mehr gefangen in mir, in meinen Gedanken und Gefühlen, ich hatte die Wahl, das war Freiheit.

Als meine Frau und ich im Elterncoaching über unsere „Erfolgskonzepte“ sprachen, und was sie mit unserer eigenen Situation zu tun hatten, begannen wir zu erkennen, dass das, was wir taten, um unseren Sohn zu helfen, nicht im Einklang mit der Art und Weise war, wie wir ihn wirklich sahen. Ich war jetzt offen und bereit in mich zu sehen. Schrittweise näherten wir uns ehrlich unseren tiefsten Gefühlen, und erkannten, dass wir ihn im Grunde als unzureichend warnahmen, als wäre er „zurückgeblieben.“

Egal, wie sehr wir an unserer Einstellung und unserem Verhalten ihm gegenüber gearbeitet hatten, blieben unsere Bemühungen unwirksam. Wir schafften es nicht ein selbstbewusstes, starkes Kind aus ihm zu machen.

…Und dann war das Problem erkannt: weil das, was unter unseren Handlungen und Worten lag und wir ihm vermittelt haben, etwas ganz anderes war.  Nämlich das, was wir tatsächlich, ganz ehrlich dachten: „Du bist zu nichts in der Lage, du bist dünn und schwach. Du bist sportlich ungeschickt, deshalb müssen wir dich beschützen!“

Durch diesen sehr ehrlichen Prozess fingen wir an zu erkennen, dass wir, wenn wir die Situation ändern wollten, zuerst etwas an uns selbst ändern mussten, an unseren Gedanken über unseren Sohn. Und um uns effektiv zu verändern, mussten wir erst einmal unsere Wahrnehmungen ändern.

Gleichzeitig, neben den wertvollen Erkenntnissen, die wir über die Wahrnehmung lernten, empfahl unser Coach, dass wir uns genauer mit unseren Vorstellungen von Erfolg befassen sollten. Wir hatten schon viele Bücher gelesen, in denen es um Selbstverbesserung, Populärsychologie und Selbsthilfe ging. Daraus hatten wir die Konzepte übernommen, die die Menschen als Schlüssel für ein erfolgreiches Leben betrachteten.

Aufgrund unserer eigenen Verzweiflung und Schmerzen, begannen wir während des Coachings mehr und mehr zu realisieren, dass die Erfolgsliteratur und deren Konzepte oft oberflächlich waren. Sie waren gefüllt mit Bildern, Vorstellungen und Konzepten aus dem „Gesellschafts-Bewusstsein“, mit Techniken, die eine Art Pflaster für eine schnelle Korrektur sein sollten, wie ein Aspirin, um akute Kopfschmerzen anzugehen. Manchmal schien das sogar vorübergehend kurz zu funktionieren, aber auf längere Sicht blieben die zugrundeliegenden chronischen Probleme unangetastet, sodass diese im Laufe der Zeit immer und immer wieder auftauchen. Oder um es noch einfacher zu sagen – der Dreck unterm Teppich wurde mehr, nicht weniger.

Im krassen Gegensatz dazu lernten wir beim Elterncoaching, dass es grundlegende Prinzipien des effektiven Lebens gibt, die als Grundlage des Erfolgs dienen. Dass die Menschen wahren Erfolg und dauerhaftes Glück nur dann erleben, wenn Sie lernen, diese Prinzipien in ihre Persönlichkeit einzubetten. Dabei ging es um Werte und Qualität, um Integrität, Demut, Treue, Mäßigung, Mut, Gerechtigkeit, Geduld, Einfachheit, Bescheidenheit und Loyalität, und darum, diese Prinzipien tief in die eigene Charakterstruktur zu integrieren.

Wir erkannten schmerzlich, dass wir selbst oberflächlich waren. Erfolg, so wie wir ihn sahen, hatte etwas damit zu tun, ob man über uns sagt „bei der Familie H. ist der Garten immer top in Ordnung“. Oder „bei den Meiers kann man vom Boden essen“. Dann gab es noch unseren Kontostand. Unser stets gewaschenen Autos. Unser Erscheinungsbild nach außen unserer Familie. Wir waren ja erfolgreich. Und während dem Coaching stellten wir fest, wir müssen unter unsere Fassade, ganz tief rein. Jeder für sich in sich.

Wir begannen zu erkennen, dass der Unterschied dieser inneren Haltung im Vergleich zu unserer vorhergehenden Sichtweise, die unterbewusste Quelle der Lösungen war, die meine Frau und ich versuchten, für unseren Sohn zu erreichen.

Als ich tiefer in die Unterschiede zwischen den zwei Erfolgsansätzen eintauchte, erkannte ich, dass meine Frau und ich einen sozialen Vorteil aus dem guten Verhalten unserer Kinder haben wollten. Aber unser Sohn hielt bei unserem Anspruch nicht mit.

Unser Bild von uns selbst und unsere Rolle als gute, fürsorgliche Eltern war total verschoben. Wir hatten ja versagt. Hätten wir es gut gemacht, vor allem ich, der ja immer gesagt hatte, wo es langgeht, dann wäre da ein selbstbewusstes Kind, erfolgreich und mit Kraft und Power.

Aber unser Kind war das Gegenteil von dem was wir wollten, womit wir uns hätten schmücken können. Wenn wir unser Kind so anguckten: Klein, dünn, kaum Freunde, keinen Erfolg beim Sport, keinen Erfolg in der Schule. Wir konnten nichts für uns draus ziehen. Ich fühlte mich total schäbig. Als würde ich mich schämen für meinen Sohn.

Uns wurde noch sehr viel mehr über die Art und Weise bewusst, aus welchen Motiven heraus wir die Probleme unseres Sohnes gesehen und bearbeitet haben, und dass diese Motive teilweise gar nichts mit unserer eigentlichen Sorge für das Wohlergehen unseres Sohnes zu tun hatten.

Meine Frau und ich wurden uns über unsere Wahrnehmung unseres Sohnes gegenüber immer bewusster. Wir erkannten, dass der soziale Vergleich den wir unbewusst stellten, ein Motiv war, das uns aus der Harmonie mit unseren tieferen Werten brachte und nur zu bedingter und total begrenzter Liebe unserem Sohn gegenüber führte, was schließlich zum verminderten Selbstwertgefühl unseres Sohnes beitrug. Ich denke, er fühlte sich von uns nicht so geliebt und angenommen, so wie er ist.

Wir haben uns im Coachingprozess entschlossen, unsere Anstrengungen auf uns zu fokussieren, nicht auf unsere Techniken, sondern auf unsere tiefsten Motive und unsere Wahrnehmung ihm gegenüber. Anstatt zu versuchen, ihn zu verändern, versuchten wir daneben zu stehen und uns zurückzunehmen – uns von ihm zu lösen – und seine Identität, Individualität, Eigenständigkeit und seinen eigenen Wert zu spüren. Erstmal ihn endlich richtig und klarsehen!

Durch die tiefe Umstellung unserer Haltung fingen wir an, unseren Sohn in Bezug auf seine eigene Einzigartigkeit wahrzunehmen. Wir sahen ihn plötzlich wie in Schichten und Ebenen aus seinem ganz eigenen Potential. Sein Potential das er in seinem eigenen Tempo und in seiner eigenen Geschwindigkeit ausschöpfen wird. Wir beschlossen, uns zu entspannen und den Weg frei zu machen, damit seine eigene Persönlichkeit entstehen kann. Wir sahen unsere natürliche Rolle darin, ihn zu bestätigen, zu genießen, und zu schätzen, so wie er ist. Wir haben auch gewissenhaft an unseren eigenen Motiven und inneren Quellen von Selbstsicherheit gearbeitet, damit unsere eigenen Vorstellungen und Gefühle von Selbstwert nicht davon abhängig waren, was gesellschaftlich und sozial als anerkanntes Verhalten galt. Also, was bin ich, wenn mein Kontostand anders aussieht, wir Chaos im Garten haben und unsere Erscheinungsbild nicht mehr so ist wie von einer „Vorzeigefamilie.“

Als wir unsere alte Wahrnehmung unseres Sohnes durch wertebasierte Motive veränderten, begannen sich neue Gefühle zu entwickeln. Wir fanden uns in Freude, anstatt zu vergleichen oder ihn zu beurteilen und zu denken „er muss doch“. Wir hörten auf zu versuchen, ihn nach unserem eigenen Bild zu klonen oder ihn an gesellschaftlichen Erwartungen zu messen. Wir hörten auf zu versuchen, ihn freundlich und positiv zu manipulieren, um ihn dem sozial akzeptierten Brei anzugleichen. Weil wir ihn nun als grundsätzlich adäquat und in der Lage sahen, mit dem Leben umzugehen, haben wir aufgehört, ihn vor dem Spott anderer zu schützen.

Er war diesen Schutz gewohnt, so dass er am Anfang einige Schwierigkeiten mit dieser Veränderung hatte, die er zum Ausdruck brachte. Wir akzeptierten seine Argumente, aber reagierten nicht unbedingt darauf. „Wir brauchen dich nicht zu schützen“, war die unausgesprochene Nachricht. „Du bist absolut okay. Und so wie du bist kannst du prima leben.“

Als die Wochen und Monate vergingen, begann er, ein ruhiges Vertrauen in sich zu fühlen, was ihn bestätigte und bestärkte. Er fing an, in seinem eigenen Tempo zu erblühen.

Er wurde, wie es üblich ist, weiter gemessen, mit anderen verglichen. Als die Jahre vergingen, war er in der Uni in mehrere Führungspositionen gewählt worden, entwickelte sich zu einem leistungsstarken Athleten und brachte nur noch Bestnoten nach Hause. Er entwickelte sich zu einer engagierten und offenen Persönlichkeit, die es ihm ermöglichte, mit allen Arten von Menschen wunderbar umgehen zu können.

Meine Frau und ich sind überzeugt, dass die „sozial beeindruckenden “ Leistungen unseres Sohnes vielmehr ein Resultat des Ausdrucks der glücklichen Gefühle, die er über sich selbst entwickelt hatte, waren, als nur eine Antwort auf soziale Belohnung. Das war eine erstaunliche Erfahrung für meine Frau und mich, und eine Lehre im Umgang mit unseren anderen Kindern und auch in anderen Rollen.

Uns wurde auf einer sehr persönlichen Ebene der entscheidende Unterschied zwischen einem oberflächlichen Erfolgskonzept und einem tiefen Bewusstsein für die eigentlichen Bedürfnisse unserer Kinder bewusst. Und natürlich lernten wir für unser gesamtes Leben. Unser Sohn hatte auch uns eine Tür geöffnet.

Ich veränderte mich beruflich und wurde beliebt, bei Kollegen und Vorgesetzten. Und ich lernte auch meine Frau neu zu lieben und sie mich. Denn ich habe während dieser Arbeit so viel Liebenswertes mehr an ihr entdeckt. Manches finde ich einfach nur fraulich und sexy an ihr, anderes bringt mich zum Lachen. Meine Frau und ich führen heute Gespräche, komplex und mit Tiefsinn, das gab es so vorher nicht. Unser Leben hat mehr Qualität bekommen.

Wir danken Herrn Ritzinger für die Begleitung, die Kraft, die Tiefsicht, das Feinwerden für unser Leben und unsere Liebsten.  Wir sind für diesen Prozess unendlich dankbar.

Der Weg ist Arbeit. Und Wachstum. Bereicherung. Stärke. Weitsicht. Und unser Motor Liebe.

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